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Sauna in den Bergen
Sauna in den Bergen © Susanne Stöckli / Pixabay

Erdsauna / Erdwallsauna

14.06.2023
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Trockene Strahlungswärme, hohe Temperatur, Anregung des Kreislaufs

Die Erdsauna bzw. Erdwallsauna ist eine der ursprünglichen Saunaformen. Die Temperatur in dieser rustikalen Sauna beträgt ca. 100 C bei einer sehr geringen Luftfeuchtigkeit von ca. 10 %. Teilweise in die Erde eingelassen und mit einem holzbefeuerten Kamin ausgestattet, zeichnet sich das Schwitzbad durch eine höhlenähnliche Atmosphäre aus. Aufgrund der geringen Luftfeuchtigkeit ist das Klima im Saunabad trotz der hohen Temperaturen gut verträglich. Da der Kreislauf gefordert und stark angeregt wird, ist diese Form der Sauna in erster Linie für regelmäßige und somit fortgeschrittene Saunagänger geeignet und ein Saunagang sollte nicht länger als 10 bis 15 Minuten dauern.


Die Bauweise einer Erdsauna kann je nach den örtlichen Gegebenheiten und den individuellen Vorlieben variieren. Oft wird der Saunaraum mit Holz oder anderen isolierenden Materialien ausgekleidet, um eine gute Wärmedämmung zu gewährleisten. Das Dach der Sauna kann entweder aus Erdreich und Vegetation bestehen, um sie zu tarnen, oder aus anderen Materialien wie Holz oder Stroh, um sie vor Witterungseinflüssen zu schützen.


Der Vorteil einer Erdsauna liegt in ihrer natürlichen Isolation durch den umgebenden Erdboden. Dadurch kann die Sauna Wärme besser speichern und die Temperatur im Innenraum länger aufrechterhalten. Dies führt zu einer effizienteren Nutzung von Wärmeenergie und einem geringeren Energieverbrauch im Vergleich zu konventionellen Saunen. Zudem fügt sich die Erdsauna harmonisch in die natürliche Umgebung ein und kann eine ruhige und entspannende Atmosphäre bieten.

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